Weitere Wohnungen für Senioren sollen in der Rodensteinstraße entstehen - auf dem Grundstück der bisherigen DRK-Unterkunft. Die CDU-Fraktion sieht diese Entwicklung positiv, weil neue Wohnmodelle verbunden mit Pflegeangeboten in der Innenstadt vorgesehen sind.

Weitere Wohnungen für Senioren sollen in der Rodensteinstraße entstehen - auf dem Grundstück der bisherigen DRK-Unterkunft. Die CDU-Fraktion sieht diese Entwicklung positiv, weil neue Wohnmodelle verbunden mit Pflegeangeboten in der Innenstadt vorgesehen sind.

„Wir befürworten den Verkauf des städtischen Grundstücks an den Caritasverband“, sagt CDU-Stadtverordnete Sibylle Becker. „Der Sozialträger plant, das seit über 50 Jahren bestehende Seniorenpflegeheim St. Elisabeth in der Heidelberger Straße zu ergänzen. Das Pflege- und Betreuungsangebot soll auch mit dem weiteren Standort aufgestockt werden.“

Die Ortsvereinigung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist aktuell in der Realisierung eines neuen Stützpunktes auf dem ehemaligen Bundeswehrdepot an der Rheinstraße. Somit kann nach dem Umzug das Grundstück an der Rodensteinstraße einer Folgenutzung zugeführt werden.

„Ziel des Caritas-Projektes ist unter anderem, das Angebot langfristig von Zwei- zu Einbettzimmern umzustellen“, sagt CDU-Stadtverordnete Ingrid Schich-Kiefer. „Der Neubau an der Rodensteinstraße wird dazu beitragen, das Betreuungsangebot den heutigen Bedürfnissen anzupassen."

Die Caritas plant drei Hausgemeinschaften mit insgesamt 34 Pflegeplätzen und zusätzlich sechs bis acht Seniorenwohnungen. Durch den Neubau wird das Grundstück mit 50 Prozent genutzt, was sich in die umliegende Bebauung einfügen wird.

„Auch bei den Höhen des Sonderbaus wurde die Nachbarschaft berücksichtigt“, sagt CDU-Stadtverordnete Petra Jackstein. „An der Rodensteinstraße sind drei Voll- und ein Staffelgeschoss geplant, zur Herrmannstraße werden zwei Voll- und ein Staffelgeschoss entstehen. Das halten wir für vertretbar.“

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