Der Marktplatz soll belebt werden, als Mittelpunkt der Stadt mehr zur Geltung kommen. Mit mehreren Ansatzpunkten, die die Platzgestaltung wie auch änderungen bei den Gebäuden umfassen, will die CDU das erreichen.

Der Marktplatz soll belebt werden, als Mittelpunkt der Stadt mehr zur Geltung kommen. Mit mehreren Ansatzpunkten, die die Platzgestaltung wie auch änderungen bei den Gebäuden umfassen, will die CDU das erreichen.

"An guten Ideen für den Marktplatz mangelt es nicht. Es braucht aber Maßnahmen, die konkret umsetzbar und für die Stadt auch finanzierbar sind", erklärt Fraktionsvorsitzender Markus Woißyk. Er antwortet damit auf verschiedene Diskussionsbeiträge.

Zuallererst müsse sich die Stadt um die Gebäude kümmern, die in ihrem Eigentum stehen, meinen die Christdemokraten. Dies gilt an dieser Stelle für das Haus am Markt. Seit Jahren wird eine Lösung für das Anwesen gesucht. Gleichzeitig besteht umfänglicher Sanierungsbedarf, so dass hier in jedem Fall Investitionen erforderlich sind.

In seiner bestehenden Form verzeichnet es vor allem Leerstand. Die Ursache liegt vor allem im räumlichen Zuschnitt, der sich praktisch nicht ändern lässt.

Um die Potentiale des Marktplatzes zu nutzen, könnte das Haus neu gebaut werden. Dann ließe sich das Erdgeschoss für ein gastronomisches Angebot ausrichten. Ein Restaurant bzw. Café würde gut in dieser zentralen Lage in der Innenstadt passen.

"Zum Konzept gehört auch eine Außenbewirtschaftung auf dem Marktplatz. Für den Bereich oberhalb des Brunnens wollen wir durch Gastronomie eine deutliche Belebung erreichen", sagt CDU-Stadtverordneter Carmelo Torre.

Für die weiteren Stockwerke ist unter anderem eine Nutzung durch das Familienzentrum angedacht, das zahlreiche Kurse und Veranstaltungen anbietet. Aktuell werden die Pläne konkret berechnet und einer alternativen Sanierung gegenüber gestellt.

Der Neubau soll dazu beitragen, dass auch die privaten Eigentümer der weiteren Gebäude aktiv werden. Dies gilt insbesondere für das denkmalgeschützte Fachwerkensemble im nördlichen Bereich. Für ihren Erhalt ist erforderlichenfalls baurechtlich zu sorgen. Eine Entwicklung soll aber nicht die Stadt übernehmen, sondern besser ein Investor.

Zum Maßnahmenpaket der Stadt gehört die Aufwertung des Museums. Unter anderem sollen die stark besuchten Wechselausstellungen künftig im geräumigen Untergeschoss gezeigt werden. Die CDU unterstützt das Projekt, um Geschichte und Kultur zeitgemäß zu präsentieren.

Abschnittsweise wird das Kopfsteinpflaster auf dem Marktplatz erneuert - dies schließt auch die Versorgungsleitungen im Untergrund ein. Durch diese Arbeiten und eine neue Beleuchtung, die den Sankt Georg-Brunnen umfasst, soll der Platz insgesamt aufgewertet werden.

"Der Wochenmarkt ist ein wichtiger Teil des Marktplatzes, einerseits zum Einkaufen und andererseits für das traditionelle Stadtbild. Einmalig ist das tägliche Angebot in der Region, das wir erhalten und mit weiteren Ständen möglichst weiterentwickeln wollen", sagt CDU-Stadtverordneter Tobias Heinz.

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