Die nächste Investition in die Betreuungsangebote steht an: In der Sparkassenallee soll eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppen errichtet werden. Die CDU-Fraktion unterstützt das Vorhaben, um dem Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren und bis zum Schuleintritt zu entsprechen.

Die nächste Investition in die Betreuungsangebote steht an: In der Sparkassenallee soll eine Kindertagesstätte mit fünf Gruppen errichtet werden. Die CDU-Fraktion unterstützt das Vorhaben, um dem Bedarf an Plätzen für Kinder unter drei Jahren und bis zum Schuleintritt zu entsprechen.

„Um genügend Plätze anbieten zu können, wollen wir die bestehenden Einrichtungen sowie die Tagespflege ergänzen. Deshalb sind zusätzliche Gebäude an neuen Standorten erforderlich“, sagt Stadtverordneter Tobias Heinz. „Eine gute, vielfältige Kinderbetreuung stellt für uns ein wichtiges Ziel dar.“

In der neuen Tagesstätte in der Weststadt sollen 90 Plätze entstehen, zwei der Gruppen sind für Kinder unter drei Jahren vorgesehen. Das Neubaukonzept des beauftragten Planungsbüros liegt inzwischen vor, so dass die städtischen Gremien über das Vorhaben entscheiden können. Die Kosten für den Erwerb des Grundstücks und die Baumaßnahme betragen rund 5,1 Mio. Euro, davon werden 800.000 Euro durch einen Zuschuss des Landes Hessen aus dem Investitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung gedeckt.

Die CDU-Fraktion weist darauf hin, dass bei der Planung energetische und ökologische Aspekte berücksichtigt wurden. So soll das zweigeschossige Haus in Holzkonstruktion entstehen - mit Gründach und Photovoltaik-Anlage. Eine Wärmepumpe dient als Heizung. Spielmöglichkeiten auf dem Außengelände und ein Aufzug für den barrierefreien Zugang sind ebenfalls vorgesehen.

„Nicht nur der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz, sondern auch der Zuzug nach Bensheim führen dazu, dass der Bedarf steigt. In der Weststadt wurde in den vergangenen Jahren bereits stark in die Kinderbetreuung investiert, das neue Vorhaben ergänzt das Angebot für die hier wohnenden Familien“, stellt Ortsvorsteherin und CDU-Stadtverordnete Ingrid Schich-Kiefer fest.

Ausreichend große Grundstücke sind rar, daher wurde der Standort südlich der Werner-von-Siemens-Straße ausgewählt. Hier bietet sich zudem die Möglichkeit zur Kooperation mit ortsansässigen Unternehmen. Eine benachbarte Firma hat für die Kinder ihrer Mitarbeit schon Plätze gegen Entgelt gebucht, um eine arbeitsplatznahe Betreuung anzubieten.

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