Die CDU setzt sich nach umfassender Beratung für einen Neubau des Bürgerhauses auf dem Hoffart-Gelände ein. Das Projekt soll auf einen großen Veranstaltungssaal beschränkt werden, es soll ein "Haus für die Bürger" an zentraler Stelle in der Stadt entstehen.
Die Kalkulation hat ergeben, dass mit Investitionskosten in Höhe von rund acht Mio. Euro zu rechnen ist. Eine Modernisierung oder ein Neubau auf dem bisherigen Gelände kämen nicht günstiger. Bei Arbeiten am bestehenden Gebäude besteht ein zusätzliches Kostenrisiko durch verborgene Mängel.
Zur Lösung des städtebaulich unbefriedigenden Zustands auf dem Hoffartgelände müsste irgendwann ebenfalls zusätzliches Geld in die Hand genommen werden. Zudem würden für rund zwei Jahren die Veranstaltungsflächen für die Vereine, Institutionen und Bürger fehlen, wenn am jetzigen Standort gebaut würde.
Das alte Bürgerhaus soll nicht parallel zu einem Neubau erhalten bleiben. Die vorhandenen hohen Betriebskosten, fehlende Barrierefreiheit und Erfordernisse im Brandschutz sprechen dafür, es nicht weiter zu nutzen. Hier besteht die Möglichkeit für eine angemessene Bebauung mit einer anderen Nutzung. Wichtig ist, dass der Dalberger Hof wieder mit Leben gefüllt wird.
Jetzt steht eine Grundsatzentscheidung an. Deshalb gibt es noch keine Pläne eines Architekten für das Aussehen des neuen Bürgerhauses. Diese und das Raumkonzept sollen mit den regelmäßigen Nutzern, wie den Vereinen, und interessierten Bürgern im Dialog erörtert werden. Ihre Beteiligung ist entscheidend für die Akzeptanz des Vorhabens.