Das Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit am Bahnhof liegt vor. Im Zuge der Haushaltsberatung hatten die Stadtverordneten auf Antrag der Koalition den Magistrat beauftragt, ein Konzept zu erstellen. In ihrer Initiative hatten die Christdemokraten vorgeschlagen, zusätzliche Stellen bei der Stadtpolizei zu schaffen.

Das Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit am Bahnhof liegt vor. Im Zuge der Haushaltsberatung hatten die Stadtverordneten auf Antrag der Koalition den Magistrat beauftragt, ein Konzept zu erstellen.

„Wir wollen die Situation am Bahnhof verbessern. Viele Bürger teilen uns mit, dass sie sich dort unwohl und nicht sicher fühlen. Aufgrund dieser Beschwerden sollen geeignete Maßnahmen ergriffen werden“, fasst Ortsvorsteher und Stadtverordneter Marco Weißmüller zusammen.

In ihrer Initiative hatten die Christdemokraten vorgeschlagen, zusätzliche Stellen bei der Stadtpolizei zu schaffen. Dadurch soll die Präsenz der Sicherheitskräfte im Umfeld des Bahnhofes erhöht werden. Ergänzt wird dies durch eine feste Außenstelle der städtischen Ordnungskräfte, die im Bahnhofsgebäude eingerichtet werden soll. Beschlussvorschläge für einen Mietvertrag und die Freigabe der Mittel für das Personal stehen zur Beratung in den Gremien an.

In den vergangenen Jahren wurde bereits eine Ordnungspartnerschaft zwischen Landes- und Bundespolizei sowie der Stadt gebildet. Aufgrund der verschiedenen Zuständigkeiten für Bahnanlagen und öffentliche Plätze ist die Zusammenarbeit erforderlich. Unter anderem finden gemeinsame Einsätze statt.

Die Vorschläge für Maßnahmen befassen sich auch mit der Personengruppe, die sich nahezu täglich vor dem westlichen Zugang der Fußgängerunterführung an der Schwanheimer Straße aufhält. Diese soll künftig auf eine angrenzende Fläche ausweichen, damit die Verkehrswege für Passanten frei bleiben.

„Sogenannte Angsträume sollen behoben werden oder gar nicht entstehen. Deshalb strebt die CDU an, beispielsweise die Beleuchtung am Bahnhofsgebäude, auf den Plätzen und an den Wegen zu verbessern. Soweit dunkle Ecken und uneinsehbare Stellen durch zu dichten Pflanzenbewuchs verursacht werden, muss ein Rückschnitt erfolgen“, sagt Stadtverordneter Tobias Heinz.

Die vorhandene Videoüberwachung stellt nach Meinung der Union einen wichtigen Bestandteil für die Sicherheit dar. Sie habe sich bewährt. Mögliche Verbesserungen - wie eine höhere Qualität der Aufnahmen - sollen aufgegriffen werden.

Zum Ortstermin kommen die Mitglieder der CDU-Fraktion am Dienstag, 12. Juni, um 19 Uhr vor dem Bahnhofsgebäude, Amersham-Platz, zusammen. Interessierte Bürger sind zur Teilnahme an dem Rundgang eingeladen.

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